Praxis Fink
Psychotherapie · Coaching · Beratung · Diagnostik
Simone Fink, Corinna Knauer, Monica Pinca-Barth, Laila Hauser, Sara Straub, Anna Herzog
AKTUELLES:
Oktober 2026:
Das am 15. Oktober 2026 beschlossene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sieht vor, bisher extrabudgetär vergütete psychotherapeutische Leistungen ab 2027 überwiegend wieder in ein begrenztes Budget zurückzuführen. Fachverbände warnen deshalb vor sinkenden Behandlungskapazitäten und längeren Wartezeiten.
Für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie konnte eine wichtige Verbesserung erreicht werden: Mit den kürzlich beschlossenen Nachbesserungen soll der gesamte Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie weiterhin extrabudgetär vergütet werden. Damit wird ein wichtiges Signal für den Schutz der psychischen Gesundheit junger Menschen und für die Bedeutung frühzeitiger Behandlung gesetzt.
Dennoch bleibt die Finanzierung der psychotherapeutischen Versorgung an die begrenzten finanziellen Rahmenbedingungen der gesetzlichen Krankenversicherung gebunden. Die extrabudgetäre Vergütung schützt den Kinder- und Jugendbereich zwar vor der vorgesehenen Budgetierung, bedeutet jedoch keine unbegrenzte Finanzierung aller Therapien.
Um die Versorgung langfristig zu sichern und zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten zu schaffen, braucht es daher auch alternative Finanzierungsmodelle. Eine Möglichkeit sind Selektivverträge zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern. Solche Verträge können ergänzende Versorgungsangebote ermöglichen und dazu beitragen, die Behandlung besser am tatsächlichen Bedarf von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien auszurichten. Für unsere Patient:innen entstehen dadurch keine Nachteile – für unsere Praxis bedeuten sie jedoch mehr Planungssicherheit und tragen dazu bei, die ambulante psychotherapeutische Versorgung langfristig zu sichern.
In diesem Flyer haben wir die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst. Sollten Sie ohnehin über einen Krankenkassenwechsel nachdenken, freuen wir uns, wenn Sie einen Blick in den Flyer werfen. Selbstverständlich beraten wir Sie bei Fragen oder unterstützen Sie bei der Einschreibung. Unser Anliegen bleibt, dass jedes Kind und jeder Jugendliche bei psychischem Leid möglichst frühzeitig die notwendige Unterstützung erhält – unabhängig von finanziellen Begrenzungen des Gesundheitssystems.
